Selbst wenn Sie bei der Organisation anrufen, die die internationale Geschäftstätigkeit auf den Azoren fördern soll, kann es sein, dass Sie in erster Linie jemanden am Telefon haben, der kein Englisch spricht. Das zeigt, wie sehr die Inseln auf die Aufnahme internationaler Aktivitäten vorbereitet sind.
Die geografischen Bedingungen machen den persönlichen Kontakt immer noch zu einer Notwendigkeit für alles, was Sie auf den Azoren tun wollen. Sie wollen Sie sehen. Und zwar physisch. Und gute praktische Informationen, die Sie über die Gründung eines Unternehmens für Außenstehende konsultieren können, fehlen weitgehend. Das macht diese Art von Verfahren, insbesondere wenn Sie vom Ausland aus operieren, zu einer zähen und kostspieligen Angelegenheit.
"Die geografischen Bedingungen machen den persönlichen Kontakt immer noch zu einer Notwendigkeit für alles, was Sie auf den Azoren tun wollen. Es gibt viele stille Hürden, die man nicht versteht."
Es gibt viele stille Hürden, die man nicht versteht. Die Daten sind oft nicht klar oder eindeutig, die Verwaltung ist mühsam, die (Steuer-)Gesetzgebung komplex, oft auch nicht ins Englische übersetzt und auch nicht für die (innergemeinschaftliche) Internationalisierung berechnet, so dass man für alles Mögliche auf professionelle Hilfe angewiesen ist.
Ein typisches Beispiel ist ein Projekt, das vor kurzem auf Terceira gestartet wurde, um Menschen im IT-Bereich auszubilden und die Insel zu einem internationalen Zentrum zu machen. Eine potenziell sehr vielversprechende Entwicklungsvision für die Azoren, die aber leider nicht ausreichend durchdacht und entwickelt wurde, um sie mit Aktivitäten von außerhalb Portugals wirklich in Gang zu bringen.
Generell gilt, dass man für die Initiierung von Aktivitäten in der Regel Einheimische braucht. Aber nicht jeder in der Gemeinschaft sieht die Einführung von Aktivitäten von außen als sehr hilfreich für die Aufrechterhaltung des derzeitigen Status quo an. Unterschätzen Sie diese subtile Unterströmung nicht. Sie können sie im Grunde dazu nutzen, jede gut gemeinte Initiative von innen zu vereiteln, bevor sie eine Chance hat.
Auf dieser Grundlage ist es immer noch am erfolgversprechendsten, sich vor Ort zu etablieren und von dort aus eine kleine Initiative zu entwickeln, auf die man aufbauen kann, wenn sie Potenzial hat.





